Patricia Ritter

Ich bringe Ordnung in das, was bei den meisten Frauen im Verborgenen läuft: ihr Geld.

Weil es ihnen nie jemand wirklich gezeigt hat.

Warum ich das tue

Ich sehe immer wieder Frauen mit gutem Einkommen und einem geregelten Alltag. Frauen, die Verantwortung tragen, ihren Verpflichtungen nachkommen und trotzdem unsicher sind, wenn es um ihr eigenes Geld geht, ihre Rücklagen und ihren Entscheidungen, was Geld betrifft. Sei das bei grösseren Anschaffungen oder ihrer Unsicherheit, mit Investieren anzufangen.

Es fehlt selten an Verantwortung oder Selbstdisziplin. Was mir regelmässig begegnet, sind Frauen, die investiert sind, leider nicht selten ihre Investitionen im schlechtesten Moment verkaufen müssen, weil etwas Entscheidendes fehlt: Sie haben sich fast nie damit auseinandergesetzt, dass zuerst ein solides Fundament vorhanden sein sollte. Zu wissen, was sie im Alltag brauchen, wie viel sie an Rücklagen benötigen. Um dann investieren zu können.

Und genau das gebe ich weiter. Diese Seite ist keine Börsen-Show. Und du wirst hier auch nicht mit Fachchinesisch ermüdet. Es geht darum, deine Finanzen, oder nenn es dein Geld, zu organsieren. So wie du einen überfüllten Kleiderschrank ausmistest und neu einräumst.

Geld ist für mich weder gut noch schlecht. Es ist neutral. Und genau so darfst du es ab heute auch sehen.

Du bist nicht nur Mutter, Ehefrau, Angestellte oder Unternehmerin. Geld soll nicht permanent Druck erzeugen. Es soll dich tragen, dir Entscheidungen erleichtern und Spielraum für deine grösseren und kleineren Träume geben.

Mein Weg

2013 habe ich angefangen, Geld gezielt zu investieren. Wenn ich ehrlich bin, begann es jedoch bereits Mitte der 90er Jahre. Eine einschneidende Lehrstunde erlebte ich dann zum ersten Mal 2003.

Ich habe daraufhin nicht als Erstes nach einer Ausbildung gesucht. Ich habe gelesen, und zwar richtig viel: Finanzbücher. Nach dem Studium unzähliger Bücher merkte ich eines: Fast jedes dieser Bücher redete grundsätzlich übers Investieren. Aber kaum eines redete darüber, wie man überhaupt so weit kommt, dass Investieren sinnvoll wird. Und wenn: dann meistens nur als Randnotiz. Was fehlte war der Schritt davor.

Die Umsetzung haperte am Anfang trotzdem. Wissen allein hat bei mir nämlich nichts verändert. Ich musste selbst anfangen, jahrelang meine eigenen Finanzen zu ordnen, meine Zahlen anzuschauen, Budgettabellen auszufüllen, bis ich wirklich verstand, wo mein Geld hinfloss. Nach etlichen Fehlversuchen und Irrläufen entstand mit der Zeit genau das, was ich heute "Das 3-Räume-System™" nenne. Und ich merkte, dass Geld organisieren, sortieren oder wie du es nennen willst, mehr ist, als monatlich eine Budgettabelle auszufüllen. Ich hatte das also selbst durchlebt, weil es das Buch, das mir genau das erklärt hätte, damals einfach nicht gab.

Und ja, ich war auch mal so ordentlich in der Kreide. Das gehört ebenfalls zur Geschichte, auch wenn ich hier nicht jedes Detail ausbreite.

Heute gebe ich genau das weiter, was mir selbst lange gefehlt hat: eine klare Struktur im Umgang mit Geld. Ich denke in Prozessen, baue Strukturen, die tragen, und liebe Freiheit. Allerdings nicht auf Kosten von Stabilität. Auch nicht der inneren. Und das bildet mit mein Fundament.

Ein paar unwichtige aber wahre Fakten über mich

Ich lese für mein Leben gern. Querbeet durch alle Genres (ausser Horror). Konsequent von der ersten bis zur letzten Seite, Abkürzungen durch die Bücher gibt es nicht.

Das Einzige, was bei mir schneller wächst als mein Wissen, ist mein Bücherstapel. Kaum ist ein Buch halb fertig gelesen, bestelle ich schon das nächste. Meine Kreditkarte kennt mittlerweile fast jede Buchhandlung persönlich.

Ich habe jahrelang ganz praktisch, mit echten Rechnungen und echten Fristen, meine Finanzen sortiert. Nicht nur in der Theorie, sondern im ganz normalen Alltag, das sich Leben nennt. Genau daraus ist mein Wissen gewachsen und nicht in einem Finanzkurs im Hörsaal.