Die typischen Geldfehler, die jeden Monat Geld kosten

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....die du wahrscheinlich so noch nie auf dem Radar hattest

Du hast schon alles versucht. Den Coffee-to-go gestrichen. Das Mittagessen selbst mitgebracht. Vielleicht sogar das Netflix-Abo gekündigt. Und trotzdem: am Ende des Monats fragst du dich: Wo ist das ganze Geld wieder hingegangen? Ich sage dir, wo.

Die grössten Geldlecks für uns Frauen sitzen nicht im Café. Sie sitzen im System, dass sie sich aufgebaut haben.

Das Geld verschwindet nicht in kleinen Alltagsfreuden. Es verschwindet in strukturellen Lücken, von denen praktisch niemand spricht, weil sie unsichtbar sind. Weil sie sich nicht anfühlen wie ein Problem, bis du die Zahlen siehst. Und hier lauert das Tückische: Du machst grundsätzlich nichts falsch. Du arbeitest, du sparst, du verzichtest vielleicht sogar auf manches. Doch dein System hat Löcher wie ein Emmentaler Käse. Die du nicht wirklich bewusst öffnest und trotzdem läuft das Geld Monat für Monat durch diese Löcher.

Im Nachfolgenden liste ich dir drei Geldfehler auf, die du so nicht im Bewusstsein hast.

Geldfehler Nr. 1: Du investierst ohne ein Fundament zu haben

Du hast gehört, dass Investieren wichtig ist. Du hast einen ETF gekauft. Vielleicht sogar Bitcoin. Ok. Und das ist der verkehrte Weg.

Denn: Weisst du genau, wie hoch alle deine Fixkosten pro Monat sind? Kannst du die Zahl jetzt aus dem Kopf sagen? Hast du einen Puffer, der dich mindestens drei Monate trägt, wenn etwas schiefläuft? Hast du einen konkreten Plan, was das Geld eigentlich machen soll?

Wenn nicht, dann investierst du auf Treibsand. Und das kostet dich mehr, als du denkst.

Was dich das kostet: Eine ungeplante Autoreparatur, eine unerwartete Zahnarztrechnung, ein Monat ohne Einnahmen als Selbstständige. Und dann liquidierst du Positionen in deinem Investmentportfolio im ungünstigsten Moment. Verluste von 500, 1'000, 2'000 Euro in einem einzigen Moment. Und zwar nicht, weil der Markt schlecht war. Nein, das alltägliche Leben kam um die Ecke, um Hallo zu sagen. Und du hattest keinen Puffer angelegt.

Geldfehler Nr. 2: Deine Fixkosten kennst du, so ungefähr

"Ich weiss ungefähr, was ich ausgebe." Oder „Wir haben hohe Fixkosten.“ Wieviel? „Oh, so genau, kann ich das jetzt gerade nicht sagen.“

Das höre ich erstaunlich viel. „Ungefähr“ ist das teuerste Wort im Haushaltsvokabular.

Denn "ungefähr" bedeutet meistens: Die Krankenkassenprämie läuft, die Autoversicherung auch, das Handy-Abo ist eigentlich zu teuer, und die Haushaltsversicherung wurde seit vier Jahren nicht mehr angeschaut. Irgendwo läuft noch ein Streaming-Dienst, den du mittlerweile vergessen hast. Und die Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge: stimmen diese in der Höhe noch mit dem überein, was du heute brauchst?

Gerade im DACH-Raum kann die Lücke zwischen "ungefähr" und der Realität erschreckend gross sein.

Was dich das kostet: Frauen unterschätzen ihre Fixkosten systematisch. Weil sie zu wenig wissen, was tatsächlich rausgeht. Rechnen sie zum ersten Mal wirklich alle Fixkosten zusammen, staunen sie. Die Differenz zu ihrer Schätzung liegt oft bei 150 – 300 Euro. Pro Monat versteht sich. Das sind bis zu 3‘600 Euro im Jahr, die einfach verschwinden. Ohne jegliche Erinnerung daran, dass du dich je bewusst dafür entschieden hättest, das auszugeben.

Geldfehler Nr. 3: Daueraufträge und Sparpläne ohne Aufgabe

Automation ist eine gute Sache, wenn du weisst, was du automatisierst. Ein Dauerauftrag aufs Sparkonto ist klug. Aber wenn du nicht weisst, ob dieser Betrag wirklich für das vorgesehen ist, was du dir vorstellst, dann läuft Geld in ein Käseloch mit gutem Namen.

Ich sehe das regelmässig: Frauen mit Daueraufträgen für Sparkonten, Versicherungen, Vorsorgepläne, Steuervorauszahlungen und keinem roten Faden dahinter. Was gehört zum Leben? Was ist für grosse Ausgaben gedacht? Was kann ich wirklich investieren?

Ohne diese Klarheit erzeugt Automation das Gefühl von Ordnung. Der Ordnung fehlt aber eine echte Struktur.

Was dich das kostet: Doppelspurigkeiten, Beträge die auf Konten vor sich hinschlummern ohne Verzinsung, verpasste Steueroptimierungen über die Säule 3a. In der Summe: leicht 1'000 bis 2‘800 Euro pro Jahr, die smarter eingesetzt sein könnten. Einfach indem du dir das bewusst machst.

Die 4 stillen Geldfehler, und was sie dich monatlich kosten

Geldleck

1) Fixkosten nicht vollständig erfasst

2) Kein Notfallpuffer => Notliquidationen von Investments

3) Automationen ohne Zuordnung (totes Kapital)

4) Keine Steuer-/Vorsorgestrategie (Säule 3a, Riester, Freibeträge, nicht ausgeschöpft)

Monatliche Kosten (Schätzung)

1) EUR 150 - 300

2) EUR 60 - 120

3) EUR 80 - 200

4) EUR 150 - 300

Das macht zusammen schnell 550 bis über 900 Euro pro Monat. Und das, ohne einen einzigen Coffee-to-go gestrichen oder beim Hundefutter gespart zu haben.

Was du jetzt tun kannst

Der erste Schritt ist nicht, sofort alles zu optimieren. Fang damit an, hinzuschauen.

Schreib einmal wirklich alle Fixkosten auf. Alle. Nicht schätzen, hinsetzen, nachschauen. Kontoauszug aufmachen, Versicherungsordner hervorholen, Handy-Vertrag prüfen. Dann Daueraufträge sichten: wohin fliesst was? Und warum?

Du brauchst dafür keinen Finanzberater und keine komplizierte Excel-Tabelle. Du brauchst ein Blatt Papier, Stift und eine Stunde Zeit. Schau hin, was bisher im Ungefähren geblieben ist.

Tönt nicht sexy, ich weiss. Doch danach siehst du, wo dein Geld wirklich hingeht. Und dann kannst du entscheiden, was du damit machst.

Genau dafür habe ich den Geldleitfaden " Wo dein Geld wirklich bleibt - 12 Wege, wo es dir unbemerkt durch die Finger rinnt" entwickelt. Es ist kein klassischer Ratgeber, der dir sagt, du sollst weniger Kaffee trinken. Es ist ein strukturiertes Werkzeug, das dir zeigt, wohin und warum dir dein Geld unbemerkt durch die Finger rinnt. Lücken, die dich dreistellige Beträge pro Monat kosten. Und die du, sobald du sie siehst, schliessen kannst.

Erkennst du dich in einem dieser Punkte wieder? Dann ist das kein Zufall.

Niemand liebt Chaos in seinen Finanzen. Willst du einen klaren Finanzaufbau haben und den Überblick über dein Geld behalten, bist du hier richtig.

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